BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

KV Mayen-Koblenz

Frauenquote heute – wird sie Geschichte schreiben?

Internationaler Frauentag: Frauen, die Geschichte schrieben

Anlässlich des internationalen Frauentages lud Ingrid Bäumler, Sprecherin der GRÜNEN für den Kreisverband Mayen-Koblenz ein. Mit dem von der Stadt Andernach organisierten Rundgang ‚Frauenblicke’ begaben sich interessierte Frauen auf die Spuren interessanter Frauen, die die Geschichte und das Gesicht der Stadt Andernach in Jahrhunderten in beeindruckender Weise prägten. Ungewöhnliche, selbstbestimmte Wege wurden schon damals bestritten. So sorgten z. B. im Mittelalter die Beginen selbst für ihren Unterhalt durch Handarbeit, Krankenpflege und Totenwäsche. Sie lebten „keusch und züchtig, arbeitsam und verträglich zusammen“, so beschreibt es die Literatur.

Zurück im Jetzt spannte Natascha Lentes, Mitarbeiterin der Bundesagentur für Arbeit in Neuwied und Arbeitsmarktexpertin, den Bogen zur derzeitigen Situation am Arbeitsmarkt: „Frauen arbeiten häufig in Teilzeit oder Minijobs und oftmals in schlechter bezahlten Berufen. Sie verdienen fast ein Viertel weniger als Männer. Die Folge liegt auf der Hand: Nicht selten haben Rentnerinnen zu wenig Geld zur Verfügung, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und das bedeutet für viele dieser Frauen Altersarmut.“

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Frauencafe der GRÜNEN Mayen-Koblenz

zum Weltfrauentag am 8.3.14 trafen sich die GRÜNEN-Frauen des Kreisverbandes Mayen-Koblenz, um sich in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen über Themen wie Gleichstellung von Frauen, über Lohngleichheit und über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis hin zur Umsetzung des GRÜNEN-Frauenstatuts mit Mindestquotierung und Frauenvotum zu unterhalten.

Das Outlet Center Zweibrücken reduziert den Internationalen Frauentag auf Sonderangebote speziell für Frauen: hier werden Dessous, Kaffeegeschirr und Bettwäsche angepriesen. Mehr braucht frau demnach nicht um Frau zu sein.“ erläutert die Grünen-Landtagsabgeordnete Katharina Raue aus Urbar/Vallendar. Das grenzt an eine Unverschämtheit, da sind sich die Teilnehmerinnen einig. Trotz aller Erfolge der Frauenbewegung ist die Gleichberechtigung der Frauen bisher nicht verwirklicht worden. „Nach wie vor dominieren die Werte einer männerbestimmten Welt. Das fängt an in den kommunalpolitischen Räten an: in Rheinland-Pfalz gibt es bisher einen Frauenanteil von nur 16,8 %.“, so Katharina Raue weiter.

Um eine Erhöhung des Frauenanteils in den Räten zu unterstützen, hat der rheinlandpfälzische Landtag beschlossen, auf den Wahlzetteln für die im Mai stattfindende Kommunalwahl den Artikel 3 GG „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ abzudrucken, außerdem soll über den in der vergangenen Wahlperiode erreichte Geschlechteranteil informiert werden.

Das ist ein Schritt in die richtige Richtung“, so Birgit Meyreis aus Ochtendung, Kreisvorstandsprecherin der Grünen im Kreis Mayen-Koblenz. „Durch das im letzten Jahr im Landkreis MYK durchgeführte Mentorinnenprojekt des Frauenministeriums RLP, „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“ wurden Frauen aus allen politischen Richtungen in ihrer Kandidatur gestärkt. Hier hat die Gleichstellungsbeauftragte Lea Bales als Koordinatorin gute Arbeit geleistet. Auch Katharina Raue und ich haben hier als Mentorinnen mitgearbeitet und wir haben zahlreiche Frauen auf ihrem Weg stärken können.“

Bei den GRÜNEN ist die Frauenquote durch das Frauenstatut, welches Bestandteil der Parteisatzung ist, geregelt. Das Frauenstatut stärkt die Position der Frauen in der Partei. Es sorgt dafür, dass nach geeigneten Frauen Ausschau gehalten wird und es ermutigt sie in den politischen Prozess aktiv einzusteigen.

 

GRÜNE Frauenpolitik – Hintergrund:

 

Die Wurzeln der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kommen aus den Bereichen Umwelt- der Friedens-, der Anti-Atom- und der Frauenbewergung der 1970er Jahre. Bündnisgrüne Politik steht für die Gleichberechtigung von Frau und Mann in allen Lebensbereichen. Die gleichberechtigte Teilhabe hat das politische Selbstverständnis entscheidend mitgeprägt. Die Mindestquotierung wurde bereits 1986 mit dem Frauenstatut verpflichtend eingeführt.

 

Im Grundkonsens von 1993 heißt es dazu:

 

Abschnitt 39: Ein Ziel der Politik von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist es, Gleichberechtigung und paritätische Beteiligung von Frauen und Männern in allen

 

gesellschaftlichen Bereichen zu verwirklichen. Deshalb sollen zur Erfüllung echter Parität

 

Frauen bevorzugt werden, z.B,. durch Mindestquotierung und besondere

 

Fördermaßnahmen.“

 

und in Abschnitt 40 „… Deswegen sieht sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN verpflichtet

 

innerorganisatorisch die paritätische Beteiligung von Frauen herzustellen und ihnen

 

wirksame Mittel zur echten Gleichstellung im Rahmen eines Frauenstatuts in die Hand zu

 

geben …“


 

 

Pressemitteilung BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Mayen-Koblenz www.gruene-myk.de

Vertreterinnen des OV Mayen-Vordereifel von Bündnis 90/DIE GRÜNEN beim „one-billion-rising-day“ in Koblenz

Gewalt gegen Frauen ist leider auch in unserer heutigen Zeit nach wie vor aktuelles Problem. Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Am 14.02. jeden Jahres – dem „one-billion-rising-day“-, der 2012 erstmals in mehr als 200 Ländern stattfand, tanzen weltweit vor allem Frauen auf Marktplätzen, in Fußgängerzonen oder an anderen öffentlichen Orten gegen Gewalt an Frauen (

www.onebillionrising.de

). Sie erheben sich quasi im wahrsten Sinne des Wortes, um für das Ende der Gewalt tanzend zu demonstrieren.

In diesem Jahr hatte der Mädchen- und Frauennotruf Koblenz zu einer Beteiligung am „one-billion-rising-day“ aufgerufen, um gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Diesem Aufruf, den auch die Interventionsstelle gegen Gewalt und das Mehrgenerationenhaus St. Matthias der Caritas in Mayen unterstützt haben, sind Vertreterinnen des Ortsverbandes Mayen-Vordereifel von Bündnis90/DIE GRÜNEN gern und aus Überzeugung gefolgt. Schon die Proben im Café CATI des Mehrgenerationenhauses bereiteten viel Freude. Die Aktion selbst am 14.02. auf dem Jesuitenplatz in Koblenz – zusammen mit ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern - war ein tolles Gemeinschaftserlebnis und vermittelte das großartige Gefühl, Teil einer weltweiten Solidaritätsbewegung zu sein. Und wer weiß – vielleicht –wird am 14.02.2015 zusammen mit Millionen Menschen weltweit auch in Mayen zum „one-billion-rising-song“ gegen Gewalt an Frauen getanzt. ;-)

Kreismitgliederversammlung am Donnerstag, den 22. Nov. 2012

Liebe Freundinnen und Freunde!

Die nächste Kreismitgliederversammlung findet am Donnerstag, den 22. November 2012 ab 19:00 Uhr in der "Villa am Rhein" in Andernach, Konrad-Adenauer-Allee 3, statt.

Wir haben Gäste eingeladen: Anne Spiegel, frauenpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion, wird uns von den Aktivitäten der Landtagsfraktion in puncto "Frauenpolitik" berichten. Sie wird auf die Gleichberechtigung von Mann und Frau eingehen - hier stellen sich Fragen wie das Schließen der Einkommensschere, die Einführung von Quoten, das Abschaffen des Ehegattensplittings und eine eigenständige Existenzsicherung.

Ergänzt wird die Thematik durch unsere zweite Referentin: Frau Christine Gothe, stellvertretende Landesbezirkdsleiterin des ver.di-Landesbezirkes Rheinland-Pfalz, wird uns die Unterschiede aufzeigen, die noch immer bei der Entlohnung bei Männern und Frauen bestehen.

Bundesfrauenkonferenz Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Leipzig

Zur Bundesfrauenkonferenz nach Leipzig am vergangenen Wochenende ist  Kreisvorstandsprecherin Birgit Meyreis gereist. Im Bild links sind zu sehen: v.l.n.r. Claudia Roth, Claudia Maicher (Landesvorsitzende Sachsen) und Astrid Rothe-Beinlich (MdL in Thüringen und Frauenpolitische Sprecherin im Bundesvorstand)

 

 

Einen kleinen Filmbericht im MDR kann man hier sehen:

http://www.mdr.de/mdr-aktuell/video78206.html

Einen ausführlichen Bericht des Bundesvorstandes gibt es hier:

http://www.gruene.de/themen/frauenpolitik/wir-muessen-jetzt-handeln.html

Wie auf unserer letzten Kreismitgliederversammlung vorgestellt, wird im Rahmen der nächsten KMV zu einem Themenabend "Frauenpolitik" eingeladen. Hierzu sind schon einige interessante Referentinnen angefragt. Fragen und Anregungen zum Thema bitte und gerne an: frauen@gruene-myk.de

Mehr Fotos von der Bundesfrauenkonferenz gibt es hier...

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Lasst eure Finger von der Quote!

Wir sprechen uns entschieden dagegen aus, bei der Besetzung des grünen Spitzenpersonals zur Bundestagswahl „Und tschüss“ zur Quote zu sagen.

Die Quote. Sie ist weder eine alte Mottenkiste, noch ein machttaktisches Instrument, das nach Belieben eingesetzt oder ausgehebelt werden kann. Die Quote ist gute grüne Tradition. Sie ist ein Erfolgsschlager der grünen Geschichte, weil sie männlich dominierte Strukturen aufbricht. Sie hilft uns auf dem Weg zu dem Zeitpunkt, an dem das Geschlecht nicht mehr ausschlaggebend ist für die Position, die eine Person in der Gesellschaft, in der Politik oder am Arbeitsplatz einnimmt. Die Quote bedeutet eine paritätische Verteilung von Macht und Einfluss, ebenso wie eine gerechte Verteilung von Pflichten und Verantwortung. Nicht nur in der Wirtschaft sorgt eine größere Vielfalt für mehr Erfolg, sondern auch die Grüne Partei lebt von der Vielfalt ihrer Mitglieder insgesamt und in den Führungsgremien. Deshalb fordern wir Grünen auch die Frauenquote in den Vorständen und Aufsichtsräten der Wirtschaft.

Deshalb hat unsere Partei gerade die herrlich selbstironische Mitgliederwerbekampagne ¨FIFTY-FIFTY¨ gestartet, die gezielt Frauen ansprechen soll. Und deshalb unterstützen viele von uns die Berliner Erklärung für Frauenquoten, die schon über 13.000 Menschen unterzeichnet haben.

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In KITAS investieren statt Betreuungsgeld auszahlen!

Zur Diskussion um die Einführung eines Betreuungsgeldes für die Nichtinanspruchnahme von Kindertagesbetreuung erklärt Elisabeth Bröskamp, MdL, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz

Das geplante Betreuungsgeld ab 2013 läuft der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau zuwider. Es hält vor allem Frauen von der eigenen Erwerbstätigkeit ab und unterstützt nicht die notwendige frühkindliche Bildung und Förderung der betroffenen Kinder. Für die Umsetzung des Rechtsanspruches für einjährige Kinder ab August 2013 und im Sinne der frühkindlichen Bildung und Förderung, sind diese Gelder sinnvoller in die institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen und in das Personal zu investieren“, so Elisabeth Bröskamp. „Hier ist der Bund in stärkerem Maße gefragt, die finanziellen Kosten mitzutragen. Die Kommunen und die Länder schaffen diese Herausforderung nicht alleine.“

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Viel erreicht und noch viel zu tun - GRÜNE zu 100 Jahre Frauentag

PRESSEDIENST Nr. 65/2011
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz

Zum heutigen internationalen Frauentag erklären Eveline Lemke, Spitzenkandidatin von Bündnis90/DIE GRÜNEN und Anne Spiegel, frauenpolitische Expertin und auf Platz 3 der Landesliste:

„Unzählige mutige, laute Frauen haben unsere Welt und auch Rheinland-Pfalz geprägt und verändert. Das Wahlrecht und der Mutterschutz sind nur ein paar Errungenschaften, die die Frauenbewegung in den letzten hundert Jahren erkämpfte.
Doch sind wir von echter Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft noch weit entfernt - lasst uns also gemeinsam weiterkämpfen und den langen steinigen Weg für mehr Geschlechtergerechtigkeit weitergehen!", erklärt Eveline Lemke.

"Noch immer sind Frauen in Führungspositionen und als ProfessorInnen massiv unterrepräsentiert, während viele Frauen im Niedriglohnsektor beschäftigt sind und trotz einer Erwerbstätigkeit in Armut leben oder akut von Armut bedroht sind. Die Zahlen des statistischen Landesamtes machen deutlich, dass die Armutsgefährdung von Frauen deutlich höher ist als die von Männern. Gerade ältere Frauen sind mit 18,7% deutlich armutsgefährdeter als Männer mit 12%. Die Politik muss diese Tatsache ernst nehmen und sich des Problems endlich stärker annehmen!", führt Anne Spiegel aus.

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