BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

KV Mayen-Koblenz

Familienministerin Irene Alt diskutierte in Mayen mit Bürgerinnen und Bürgern über Inklusion, Migration und „bunte Lebensformen“

Organisiert vom Ortsverband Mayen-Vordereifel von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fand im Mehrgenerationenhaus St. Matthias der Caritas in Mayen eine Veranstaltung statt, an der die Veranstalter, sowie zahlreiche TeilnehmerInnen über die Hilfe für Familienmitglieder mit Behinderung, eine Willkommenskultur für MigrantenInnen sowie mehr „bunte Lebensformen“ bzw. mehr Akzeptanz von Schwulen und Lesben Erfahrungen ausgetauscht und diskutiert haben.

Zuerst stellte die Ministerin für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz, Irene Alt, die Arbeit sowie die Fördermöglichkeiten ihres Ministeriums vor, z.B. für Familienhebammen. Sie betonte gleichzeitig, dass es wichtig sei, die Menschen in Rheinland-Pfalz zu unterstützen, die ihre individuellen Vorstellungen von Familie leben wollen – unabhängig davon, wie sie sagte, ob es sich um traditionelle Familien, Alleinerziehende, unverheiratete Paare mit Kindern, Patchworkfamilien oder gleichgeschlechtliche Paare handelt.

Beim Thema Hilfe für Familienmitglieder mit Behinderung wurden vor allem die Möglichkeiten erläutert, wie man die betroffenen Personen vor Ort besser versorgen und unterstützen kann. Hierzu wurden, wie der Sprecher des Ortsverbandes Mayen- Vordereifel, Martin Schmitt, sagte, folgende Verbesserungsvorschläge eingebracht:

mehr dezentrale Angebote, Mobilitätshilfen wie z.B. Bürgerbus sowie eine bessere Bündelung der zahlreichen Angebote für betroffene Menschen.

Die TeilnehmerInnen waren sich einig, dass auch das zweite Thema der Veranstaltung – Willkommenskultur für MigrantenInnen – in Mayen und Umgebung eine zunehmend wichtige Rolle spielt. So berichteten Markus Göpfert und Eva Pestemer vom Fachdienst Migration der Caritas über ihre Arbeit in diesem Bereich. Weil Deutschland aufgrund der demografischen Entwicklung künftig mehr auf ausländische Fachkräfte angewiesen sein wird, gelte es eine noch bessere Willkommenskultur zu schaffen, hieß es unter anderem. „Was das Thema Integration angeht, können wir in Mainz auf ein Alleinstellungsmerkmal hinweisen“, betonte Ministerin Alt und fügte hinzu: „Wir sind das erste Land, das ein Integrationsministerium geschaffen hat. Dieses Aufgabenfeld gehört zu meinem Ressort und ich sehe darin die große Chance, eine gesellschaftspolitische Integration zu verwirklichen“, sagte sie.“ Es wurde auch über die Verbesserung der Wohnsituation für Flüchtlinge in Mayen gesprochen.

Im Rahmen des dritten Themenbereiches, „bunte Lebensformen“, wurde das Landesprojekt „SchLAu“ vorgestellt. Denis Beil von der SJK Koblenz berichtete über das Projekt – Schwule und Lesbische Aufklärung an Schulen – dass die Gruppen in Rheinland-Pfalz von der konzeptionellen Vorarbeit aus Nordrhein-Westfalen profitieren.

Zu den Qualitätsstandards der Vermittlung gehören unter anderem Gesprächsregeln wie zum Beispiel, dass niemand ausgelacht wird und dass der Inhalt der Gespräche innerhalb der Klasse vertraulich behandelt wird. Es handelt sich bei dieser ehrenamtlichen Tätigkeit in erster Linie um eine nachhaltige Sensibilisierung der Gesellschaft in Bezug auf die Akzeptanz des Menschen in seiner Individualität und Einzigartigkeit, auch bei gleichgeschlechtlichen Partnerschaften.

Die Veranstaltung wurde moderiert von Tina Heidger, der Koordinatorin im Mayener Mehrgenerationenhaus (MGH).

Mehr Informationen noch unter

gruene-mayenvordereifel.de/gruene_my_blog/

GRÜNE: Inhumane Abschiebung zurücknehmen, Innenminister Bruch soll für Aufklärung sorgen

PRESSEDIENST Nr. 14/2011
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz
Zur Forderung von Innenminister Bruch, den Sohn und den Ehemann der nach Abschiebung in den Kosovo verstorbenen Roma-Frau Borka T. nun wieder einreisen zu lassen, erklärt Daniel Köbler, Landesvorstandssprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Wir begrüßen sehr, dass Innenminister Karl-Peter Bruch die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz aufgefordert hat, den Sohn und den Ehemann der nach Abschiebung in den Kosovo verstorbenen Roma-Frau Borka T. wieder einreisen zu lassen und ihnen einen

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Auf dem rechten Auge immer noch blind

Quelle:http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/auf-dem-rechten-auge-immer-noch-blind.html

Auch nach dem Bekanntwerden der Neonazi-Mordserie verharmlosen Konservative rechtsextremen Terror. So startet die Junge Union (JU) am 3. Dezember einen "Aktionstag gegen rechtsradikale Gewalt und Extremismus". Dieser Titel verrät erst auf den zweiten Blick das verquere Bild der CDU/CSU-Jugendorganisation. Die JU versucht schon lange Linksextremisten, Islamisten und Rechtsextremisten gleichzusetzen. Und verharmlost damit die Gewalttaten und Morde der rechten Szene.

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Erster Schritt in eine andere Asyl- und Flüchtlingspolitik! GRÜNE begrüßen Schließung des Ausreisezentrums Trier

Pressemitteilung Landesverband

[PM 124/2011] Zur durch die Integrationsministerin Irene Alt angekündigte Schließung des Ausreisezentrums in Trier erklärt Daniel Köbler, Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag und Landesvorstandssprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz:

"Wir freuen uns, dass das Ausreisezentrum in Trier geschlossen wird. Das ist ein erster Erfolg der rheinland-pfälzischen GRÜNEN in Regierungsverantwortung und Ausdruck einer humanen Asyl- und Flüchtlingspolitik in Rheinland-Pfalz!", freut sich Daniel Köbler.

"Die Art der Unterbringung im Ausreisezentrum in Trier versetzt die Menschen, die dort untergebracht sind, in eine Situation der Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit. Stattdessen brauchen wir für Flüchtlinge und Asylsuchende eine alltagsähnliche Wohnmöglichkeit, einen Ausbau der Unterstützung sowie einen verbesserten Rechtsbeistand für die Betroffenen", erklärt Köbler.

"Jetzt gilt es auch das Abschiebegefängnis in Ingelheim zu schließen. Dazu müssen alle rechtlichen, humanitären und Sicherheitsaspekte sowie Folgekosten für eine Neuausrichtung der Unterbringung von Ausreisepflichtigen geprüft werden. Wir arbeiten daran, dass Abschiebegefängnisse in Rheinland-Pfalz so bald wie möglich Geschichte sind", so Köbler abschließend.

Hintergrund: Im Februar 2011 hatte bereits der Trierer Stadtrat in einem Antrag die Schließung der Landesunterkunft für Ausreisepflichtige (LufA) gefordert. Die zeitnahe Schließung der LufA ist zudem eine Zielsetzung im rot-grünen Koalitionsvertrag.

 

GRÜNE: Inhumane Abschiebung zurücknehmen, Innenminister Bruch soll für Aufklärung sorgen

PRESSEDIENST Nr. 14/2011
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz
Zur Forderung von Innenminister Bruch, den Sohn und den Ehemann der nach Abschiebung in den Kosovo verstorbenen Roma-Frau Borka T. nun wieder einreisen zu lassen, erklärt Daniel Köbler, Landesvorstandssprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Wir begrüßen sehr, dass Innenminister Karl-Peter Bruch die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz aufgefordert hat, den Sohn und den Ehemann der nach Abschiebung in den Kosovo verstorbenen Roma-Frau Borka T. wieder einreisen zu lassen und ihnen einen

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