[80/2011] Pressemitteilung Bündnis 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz
Zu Aussagen führender FDP-PolitikerInnen über den Wiedereinstieg der Planung neuer Kohlekraftwerke nachzudenken, erklärt Daniel Köbler, Landesvorstandssprecher und Spitzenkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz:
"Kaum kann Schwarz-Gelb die Gefahren der Risikotechnologie Atomkraft nicht länger kleinreden, holt die FDP ihre überholten Kohlekraftwerksplanungen aus der energiepolitischen Mottenkiste", stellt Daniel Köbler fest und erklärt weiter: "Der rheinland-pfälzische FDP-Chef und Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle ist mehr an den wirtschaftlichen Interessen der Energielobby interessiert, als an der Sicherheit der Bevölkerung. Das zeigt sich auch in seiner Aussage, die Reaktionen der Deutschen auf die atomare Katastrophe in Japan seien 'hysterisch'."
"Wir haben in Mainz gezeigt, dass es mit uns keine Renaissance klimaschädlicher Kohleverstromung geben wird. An diesem energiepolitischen Grundsatz werden wir auch unsere Politik im nächsten Landtag ausrichten und alles tun, damit in Rheinland-Pfalz Kohlekraftwerke weder gedacht, geplant noch gebaut werden. Deshalb fordern wir auch Ministerpräsident Kurt Beck und die rheinland-pfälzische SPD auf, Überlegungen über den Neubau von Kohlekraftwerken sofort einzustellen. Wir GRÜNE stehen für eine echte Energiewende, mit deren konsequenter Umsetzung eine Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien bis 2030 möglich ist. Deshalb bekräftigen wir unsere Forderung: Raus aus Kohle und Atom!", so Köbler abschließend.
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