BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

KV Mayen-Koblenz

Aufruf an alle Landwirte in RLP - Nur wer sich rührt wird gehört!

(Quelle:

bdm-verband.org)

+ GRÜNER KOMMENTAR

Ende März 2011 wählen wir einen neuen Landtag. Damit bestimmen wir über die Ausrichtung der Politik der nächsten Jahre entscheidend mit. Wir Bauern können das Zünglein an der Waage sein. In Deutschland hat die Landespolitik aufgrund des föderalen Systems mit dem Bundesrat mitentscheidenden Einfluss auf die Bundes- und damit auch auf die EU- Politik. Daraus ergibt sich für uns Landwirte die Pflicht, unsere politischen Gedanken gerade auf Landesebene immer wieder einzubringen. Das BDM-Landesteam RLP organisiert für

Mittwoch, den 23.3.2011 von 13.00 bis 16.00 Uhr vor dem Landtag in Mainz eine Kundgebung unter dem Motto:

Wir haben die Wahl!“

Dabei geht es darum, den Politikern mitzuteilen, welche Art der Politik wir von ihnen erwarten. Es geht um mehr als nur reine Verteilungspolitik – Politik muss Märkte gestalten statt Krisen nur zu verwalten. Wir werden mit unseren Schleppern nach Mainz fahren. Unterstützt werden wir von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis: Neben der Organisation „3. Welt Saar“ werden auch Vertreter des LEH teilnehmen, ebenso Rinder- und Schweinemäster sowie die AbLAus Verantwortung für unsere Betriebe und Kinder ist es für uns Pflicht, immer wieder aufzubrechen. Nur mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen wird die Politik bewegt. Dabei brauchen wir jeden Einzelnen von Euch. Am 23. März 2011 heißt es in Mainz, mit unseren Schleppergespannen zusammen mit unseren Kollegen aus anderen Produktionsrichtungen klar und deutlich zu machen, was für eine Politik wir von der zukünftigen Landesregierung erwarten.

Wer sich nicht rührt, braucht sich danach auch nicht über schlechte Politik zu beklagen!

Weitergehende Information und Anmeldung bei: Franz Eul (06559/1365), Rainer Probst (065561253), Karl-Otto Vollrath (06762-951626) und Oliver Koch (02684/4568).

Nicht jammern, sondern handeln, wir bauen auf Euch und sehen uns spätestens in Mainz!

Transparentvorschläge:

+ Verantwortungsbewusste Politiker statt Handlanger der Konzerne + Marktorientierte Produktion statt Überschüsse für den Weltmarkt + Nachhaltige Landwirtschaft statt Abhängigkeit von Großkonzernen + Für regionale Wirtschaftskreisläufe, gegen globalen Raubbau mit Importfuttermitteln + Gesunde Lebensmittel statt billige Massenprodukte + Bauernhöfe statt Agrarfabriken + Für die Teilnehmer ohne Schlepper werden Busse organisiert. Informationen über Abfahrtszeiten und Zusteigemöglichkeiten erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt. BDM-Landesteam Rheinland-Pfalz


ZUM THEMA AUS DEM GRÜNEN LANDTAGSWAHLPROGRAMM:

...

4. GRÜNland-Pfalz ist ganz natürlich.

Saubere Umwelt, erfolgreiche Landwirtschaft

...Die Zukunft gehört der ökologischen und bäuerlichen Landwirtschaft

Eine Landwirtschaft, die Böden und Klima zerstört und die auf Massentierhaltung oder Agro-Gentechnik beruht, ist nicht zeitgemäß und nicht zukunftsfähig. Landwirtschaft und Ernährungspolitik nehmen an Bedeutung zu. Mit rund 25.000 Betrieben in der Landwirtschaft und mehr als 100.000 Beschäftigten, darunter vielen in familiären Strukturen, ist RLP ein guter Standort für die Qualitätserzeugung....

Die Politik der rheinland-pfälzischen SPD-Landesregierung fördert die industrielle Entwicklung der Landwirtschaft mit Massenproduktion und teuren Überschussmengen auf Basis von Importfuttermitteln. Dadurch wird die bäuerliche, mittelständische und ölologische Erzeugung ins "AUS" gedrängt. Wir GRÜNE wollen bei der anstehenden Reform der EU-Agrarpolitik die von der EU-Kommission vorgelegten Reformansätze zum "greening", zur Kappung, zum  Arbeitsplatzfaktor, zur entbürokratisierter Förderung von Kleinbauern und zu den "Neuen Herausforderungen" wie Ernährungssicherheit, Klima-, Wasser- und Bioodiversitätsschutz unterstützen.

Wir wollen Bäuerinnen und Bauern im Allgemeinen und im Besonderen die Milchbäuerinnen und Milchbauern wieder stärken. Agrarfördermittel dürfen nicht länger an Agrarfabriken und Multikonzerne wie RWE fliessen. Nur die landwirtschaftlichen Betriebe, die gesellschaftlich notwendige Leistungen und Güter in Bereichen wie Klima- und Umweltschutz, Qualitätslebensmittel, Erhalt der biologischen Vielfalt, Pflege der Kulturlandschaft, nachhaltigen Energieerzeugung, Arbeitsplätze, Verbraucher- und Tierschutz erbringen, sollen künftig öffentliche Gelder erhalten....


zurück

GRUENE.DE News

<![CDATA[Neues]]>