BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landesverband Rheinland-Pfalz

Mit der Kampagne „SchätzeN der Natur“ wollen wir gemeinsam mit Euch für die Artenvielfalt und den Schutz unserer Naturschätze aktiv werden. Jede und jeder kann vor Ort etwas tun - ob es um Umweltbildung, die Erhaltung alter Nutzpflanzensorten, den insektenfreundlichen Garten oder die glyphosatfreie Kommune geht.

Zusammen mit der GARRP e.V., der GRÜNEN kommunalpolitischen Vereinigung, stellen wir Euch gut verwendbares Info-Material und Musteranträge für die Ratsarbeit zur Verfügung, so dass Ihr gut ausgestattet mit dem Frühling in ein neues Jahr starten könnt.

Das sechste große Massenaussterben ist in vollem Gang. Im Gegensatz zu den fünf vorhergegangenen wird es diesmal nicht durch eine Naturkatastrophe, wie ein Asteroideneinschlag oder eine Vulkanausbruchsserie, verursacht, sondern durch eine einzelne Spezies auf dem Planeten: Homo sapiens. 

Aktionsideen findet Ihr HIER auf der Seite des Landesverbandes

Donnerstag 23.08.2019 um 18:00 Uhr nach Kobern-Gondorf auf den Manderscheiderhof

Rund drei Jahrzehnte wurden Schutzgebiete untersucht und dabei wurde festgestellt, dass die Biomasse an Fluginsekten um 75 % zurückgegangen ist. Doch dreiviertel aller Kulturpflanzen wachsen nur mit der Unterstützung der Insekten. Nur durch die Bestäubung durch die Insekten können die Pflanzen fruktifizieren. Es stellt sich nicht mehr die Frage ob es ein Insektensterben gibt, sondern wie WIR dazu beitragen können es zu stoppen! Es stellt sich die Frage was jeder einzelne dazu beitragen kann, Lebensräume für Insekten und Kleinlebewesen im eigenen Umfeld zu schaffen.

Wir freuen uns sehr, das wir an diesem Tag auf dem Manderscheider Hof anschaulich zeigen können, wie man Arten schützen kann. Hier klicken und weiterlesen...

Liebe Naturschützer*innen! Wir laden Sie sehr herzlich zu unserem 2. Expertengespräch zum Thema Biodiversität ein!

wann? Donnerstag, den 16.08.2018 von 19.30 bis 21.00 Uhr
wo? Gasthaus Maifelder Hof (Restaurant bei Bertis) in Mayen, Polcher Str. 72

Folgende Themen wollen wir in Sachen Biodiversität für MYK besprechen: - Kompensationsflächenkataster - Flächen des Kreises mit seit den 90er Jahren amtlich festgestellten Defiziten lfu.rlp.de/de/naturschutz/daten-zur-natur-planungsgrundlagen/planung-vernetzter-biotopsysteme/mayen-koblenz/ - §13b BauGB, vereinfachte Erklärung von neuen Baugebieten - Bildungsschwerpunkt - Steinschüttungen (Gärten) - Wegsäume (Beschnitt) - Gewässerrandstreifen - "Kommunen für biologische Vielfalt e.V." (Zusammenschluss von im Naturschutz engagierten Kommunen, 2 Verbandsgemeinden haben sich dem Bündnis angeschlossen, siehe auch: www.kommbio.de)

Wir freuen uns auf Euer/Ihr Kommen! Martin Schmitt, Kreisvorstandssprecher BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Mayen-Koblenz Schreiben Sie uns eine Nachricht (hier klicken)

Das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“ hat mit der Verbandsgemeinde Vordereifel ein neues Mitglied. Auf Antrag der Grünen Fraktion wurde in der letzten Sitzung des Verbandsgemeinderates Vordereifel mit sehr hoher Zustimmung (nur 2 Gegenstimmen) der Beschluss gefasst, die Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“ zu unterzeichnen und darüber hinaus dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“ beizutreten.

„Auch wenn wir in einer wunderbaren natürlichen Landschaft leben, wissen wir doch wie Gefährdet unsere Natur und vor allem die Artenvielfallt in der Verbandsgemeinde Vordereifel ist. Dies hat der Verbandsgemeinderat erfreulicher Weise mit der Zustimmung zu unserem Antrag auf Beitritt im „Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt“ genau so gesehen.“ So der Fraktion Sprecher der Grünen Martin Schmitt.

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An der von der Kreisgruppe MYK des BUND Rheinland-Pfalz organisierten Exkursion nahm eine Gruppe des GRÜNEN Ortsverbandes Maifeld sowie der VG-Ratsfraktion teil.

Pestizide in der Landwirtschaft

Herr Dipl.-Biologe Jörg Hilgers von der Stiftung für Natur und Umwelt in Mayen-Koblenz führte die Gruppe zunächst am Fuße des Michelberg an einem konventionell bewirtschafteten Maisfeld vorbei. „Wie sie sehen, sehen sie nichts“, so kommentierte der GRÜNEN Fraktionsvorsitzende Klaus Meurer die Situation am Maisfeld. Durch das Aufbringen von Glyphosat oder anderen Mitteln sei hier jegliches Wachstum von Beikräutern und somit auch von Insekten jeglicher Art unterbunden. Michaela Jubelius, Mitglied der GRÜNEN aus Trimbs, erläutert weiter: „Es wäre naiv zu glauben, dass ausschließlich Pflanzen und Tiere unter dem Pestizideinsatz leiden. Betroffen sind auch die Bäuerinnen und Bauern beim Ausbringen der Pestizide und am Ende alle Verbraucherinnen und Verbraucher durch Rückstände im Wasser und in der Nahrung.“

Michelberg als Lebensraum für gefährdete Pflanzen- und Tierarten

Ein paar Schritte weiter, auf dem Michelberg, zeigt sich dagegen ein ganz anderes Bild: durch regelmäßige Pflegemaßnahmen wird der Lebensraum für eine ganze Reihe von seltenen Pflanzen und Tiere (Insekten, Vögel, Reptilien) geschützt und erhalten. Hier klicken und weiterlesen...

Zum ersten offiziellen Weltbienentag am 20. Mai erklärt Judith Haag, Sprecherin der GRÜNEN Mayen-Koblenz:

„Bienen haben es im Moment nicht leicht: Eintönige Agrarwüsten und der Cocktail verschiedener Spritzmittel, den sie beim Anflug der verschiedenen Blüten aufnehmen, machen ihnen das Leben schwer. Wir fordern deutlich weniger Pestizideinsatz in der Landwirtschaft und strukturreichere Ackerflure, die Bienen und anderen Insekten mehr Nahrung und Lebensraum bieten. Nur so kann das rapide Artensterben gebremst werden. Hier klicken und weiterlesen...

Stadträtin Carmen Bohlender

In seiner jüngsten Sitzung fasste der Stadtrat Vallendar den Beschluss, zukünftig öffentliche Flächen mit insektenfreundlichen Blumen und Stauden zu bepflanzen. Die Bürgermeisterkandidatin und GRÜNE Stadträtin Carmen Bohlender hatte hierzu den entsprechenden Antrag gestellt.

Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten sind unersetzlich als Blütenbestäuber. Sie sorgen für eine Vielfalt von Pflanzen und Tieren. Doch mittlerweile finden diese für die biologische Vielfalt unverzichtbaren Insekten heute kaum noch Nahrung. Auf Feldern, Wiesen, öffentlichen Flächen und leider auch in vielen Gärten blüht es immer weniger.

Dabei sind Mensch und Natur gleichermaßen auf Blütenbestäuber angewiesen und die Leistung der Insekten ist sogar volkswirtschaftlich messbar. „Vallendar wird nun mit dauerhaft blühenden Landschaften einen eigenen Beitrag zum Artenschutz leisten. Bislang wurden auf vielen Flächen wie Verkehrsinseln und städtischen Beeten mehrmals im Jahr kurzlebige und kurzblühende Zierpflanzen ausgesät. Stattdessen sollen die Flächen nun mit einheimischen, wertvollen Pollen- und Nektarspendern bepflanzt werden. Dazu zählen bekannte Gewürzpflanzen wie Rosmarin, Salbei und Nelken, aber auch attraktive Blumen wie Astern, Ringelblumen, Krokusse und viele mehr“, so Carmen Bohlender. hier klicken und weiterlesen...

Jutta Wein, Fraktionsvorsitzende

In seiner jüngsten Sitzung fasste der Verbandsgemeinderat Rhein-Mosel mehrheitlich den Beschluss, die Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“ zu unterzeichnen und darüber hinaus dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“e.V. beizutreten. Die Fraktion der GRÜNEN hatte hierzu den entsprechenden Antrag gestellt.

Das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ verfolgt den Zweck, die biologische Vielfalt zu schützen, welche die existenzielle Grundlage für menschliches Leben sowie für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entfaltung darstellt. „Mehr als 300 Milliarden Euro, so viel wie Deutschland jedes Jahr für die Gesundheit in Kliniken, Apotheken und bei Ärzten ausgibt, erwirtschaften Insekten als Bestäuber. Damit sollte jedem die enorme Bedeutung des Artenschutzes in Zeiten des Insektensterbens bewusst werden“, erklärt Jutta Wein, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Verbandsgemeinderat.

Die Mitgliedschaft kostet die Verbandsgemeinde 150 Euro im Jahr. Konkret berät das Bündnis die Kommunen bei unterschiedlichsten Maßnahmen, die dem Zwecke des Schutzes und Erhalts biologischer Vielfalt dienen. HIER klicken und weiterlesen...

URL:https://www.gruene-myk.de/kreisverband/kampagne-schaetzen-der-natur/